September 2017

heutiges

Termin: 20. September 2017, 20.00 Uhr

Galerie MANA
Gesellschaft zur Förderung zeitgenössisch-künstlerischer Ausdrucksformen
Stuckgasse 4
1070 Wien

Anna singt Lieder von Schwertsik, Oskar begleitet. Oskar versucht, seine eigenen Lieder zu singen und begleitet sich selbst. Anna und Oskar singen gemeinsam. Mehr gibt es nicht zu vermelden, außer dass man sagt, dass Aichinger und Schwertsik einiges gemeinsam haben: stilistische Offenheit, direkten Ausdruck und exquisiten Geschmack.

www.facebook.com/public/Anna-Hauf
www.oskaraichinger.at


November 2017

It’s a bird!

Dienstag, 14. November 2017, 19:00 Uhr

ORF RadioKulturhaus, Großer Sendesaal
Argentinierstraße 30a
1040 Wien

Bei allen extremen Unterschieden – eins haben alle Stücke im Programm der Sopranistin Anna Clare Hauf und des Organisten Wolfgang Kogert gemeinsam: sie bieten reichlich Stoff für die Imagination. Farben, Feuer, Wespen und Vögel von Messiaen bis Cathy Berberian.

Interpreten

Wolfgang Kogert, Orgel
Anna Clare Hauf, Stimme

Programm

Katharina Klement
Drift (2015)

Enno Poppe
Wespe (2008)

Olivier Messiaen
Chants d’oiseaux (Livre d’Orgue) (1951)

Cathy Berberian
Stripsody (1966)

Hugues Dufourt
These livid flames (2014) EA

Dieter Schnebel
Lamento di Guerra (1991)

Zsigmond Szathmáry
Moving Colours (2006) EA

Anmerkung

Produktion Radiokulturhaus
Kooperation Wien Modern

http://wienmodern.at


FACE

30. November 2017, 19.30 Uhr

Italian Academy
Columbia University
1161 Amsterdam Avenue
New York, NY 10027

Pierluigi Billone: FACE (2016)

Anna Clare Hauf, soprano
James Baker, conductor

Face was commissioned by Wien Modern & Philharmonie Luxembourg for PHACE.

http://taleaensemble.org

 

 


Vergangene Auftritte:

JUNI 2017

Alfred Jarry 

LEDA. OPERETTA BUFFA IN 1 AKT

Termine: Di 27.6, Mi 28.6., Fr 30.6., Sa 1.7., Do 6.7., und Fr 7.7. um 20h
Sa 8.7.
(eventl. Zusatzvorstellung für eine geschlossene Gruppe)

Kabinetttheater

Diese höchst vergnügliche Operette wurde 1900 in Paris uraufgeführt und galt lange als verschollen. Die Musik ist nicht erhalten. Die deutsche Übersetzung (1985) wurde von uns mit einigen neuen Couplets versehen. Eugène Michelangeli hat für Klavier, Akkordeon und Singstimme die „Tragikomödie“ vertont: Sie erleben Anna Clare Hauf als „Synchronstimme“ für alle Figuren – in der enormen Bandbreite ihrer wandlungsfähigen Stimme sprechen und singen Leda, ihr Gatte Tyndar, Zeus und viele andere zu uns.

Komposition, musikalische Leitung und Klavier: Eugène Michelangeli
Gesangspartie Leda, Tyndar, Zeus: Anna Clare Hauf
Akkordeon: Ghenadie Rotari
Puppenspiel: Katarina Csanyiova, Tanja Ghetta, Walter Kukla, Christian Schlechter
Technik: Edgar Aichinger
Dramaturgie: Alexandra Millner
Entwürfe und Skizzen: Helmut Pokornig
Leitung Werkstatt: Julia Reichert
Bühnenbilder und Figuren: Lukas Eder, Peter Fritzenwallner, Burgis Paier, Roman Spiess, Thimo Striebel
Regieassistenz: Alban Beqiraj
Regie: Thomas Reichert

Karten: 25.-
Ermäßigt: 15.- (für Studierende und IG freie Theater)

Bitte reservieren Sie Ihre Karten möglichst per Mail:
reservierung@kabinetttheater.at

Sollte Ihnen das nicht möglich sein, können Sie uns auch
Mo bis Fr von 14h-18h telephonisch erreichen: 01-585 74 05

http://www.kabinetttheater.at


April 2017

5. April 2017
19:30 Uhr
Hofburgkapelle
1010 Wien, Hofburg – Schweizerhof

HARMONIES – ORGEL & GESANG

Der Organist Wolfgang Kogert und die Sängerin Anna Hauf haben für unsere „Orgel plus“ – Reihe ein spannendes und in jeder Hinsicht abwechslungsreiches Programm konzipiert: Zu hören sind Duette wie auch Solostücke, Meditatives wie auch Humorvolles, Klassiker der österreichischen Neuen Musik ebenso wie zwei Uraufführungen, und es erklingt nicht nur die facettenreiche Kuhn-Orgel, sondern auch das Positiv.

Besetzung:
Anna Clare Hauf . Mezzosopran
Wolfgang Kogert . Orgel

www.oegzm.at


13. April 2017
19:00 Uhr
Klangraum Krems Minoritenkirche

Einsame Stimme, klagende Prophetin

Werke von Galina Ustwolskaja und Johann Sebastian Bach
Texte von Anna Achmatowa, Daniil Charms u.a.

„Wie eine Stimme aus dem Grab“ soll die Violine in der fünften Symphonie der St. Petersburger Komponistin Galina Ustwolskaja klingen. Die menschliche Stimme betet in der Symphonie das „Vater unser“. Auch die Instrumente sind in Ustwolskajas Musik Betende. Aus der Tiefe rufen sie zum Herrn. 70 Jahre ihres 87-jährigen Lebens hat Galina Ustwolskaja in der atheistischen Sowjetunion gelebt, zurückgezogen und isoliert von der staatlich diktierten Kunstöffentlichkeit. In ihren Kompositionen, in denen jeder Ton mehr Bedeutung hat als ganze Werkserien anderer Komponisten, verließ sie nie ihren Weg der „Wahrhaftigkeit“, die ihr schon ihr Lehrer Dmitri Schostakowitsch attestiert hat. Ihre „Stimme der Einsamkeit“ klingt durch diktatorische Systeme und kapitalistische Gesellschaften hindurch. Sie blieb immer ihrer eigenen künstlerischen Sprache treu. „Amen“ steht als Titel über der fünften Symphonie, die nun in der Minoritenkirche von einem Ensemble rund um die Geigerin Annelie Gahl ebenso aufgeführt wird wie die unerbittlich inständige vierte Symphonie „Gebet“ mit Altstimme nach lateinischen Texten des mittelalterlichen Benediktinermönchs Hermannus Contractus und das tragisch dramatische Duett für Violine und Klavier. „Meine Werke sind zwar nicht religiös im liturgischen Sinne, aber von religiösem Geist erfüllt, und sie würden am besten in einem Kirchenraum erklingen“, wird die 2006 verstorbene Komponistin von ihrem Verlag Sikorski zitiert.

Die ehernen Lamenti Ustwolskajas werden nicht nur in Beziehung zu singulärer Musik Bachs, sondern von dem deutsch-russischen Schriftsteller und Übersetzer Alexander Nitzberg zu russischer Lyrik von der vorrevolutionären bis zur Nach-Stalinistischen Zeit gesetzt. Anna Achmatowa wurde mit ihren dramatischen und elegischen Gedichten während Jahrzehnten der Unterdrückung, Verfolgung und Repression in der Sowjetunion zur klagenden Prophetin. Wie Ustwolskaja nur wenige Töne und Akkorde, brauchte Achmatowa nur wenige Worte und Sätze, um die – nicht nur russische – Tragödie des 20. Jahrhunderts auszudrücken. Als Künder eines kommenden Zeitalters, in dem der Geist alle Dinge von innen erneuert, verstanden sich auch der Symbolist Maximilian Woloschin und der Futurist Wladimir Majakowski. Während Daniil Charms, der letzte Avantgardist der russischen Moderne, in seinem Werk das Wunder zeigt, das in eine Welt der tristen Notwendigkeit und Verkrustung einbricht.

Besetzung:
Alexander Nitzberg
(Sprecher)
Anna Clare Hauf
(Gesang)
Lisa Smirnova
(Klavier)
Annelie Gahl
(Violine)
Franz Winkler
(Tuba)
Helene Kenyeri
(Oboe)
Damaris Richerts
(Trompete)
Björn Wilker
(Schlagwerk)
Sabine Maier
(Lichtgestaltung)

www.klangraum.at


März 2017

16. März 2017
19:30 Uhr
Wiener Konzerthaus, Berio-Saal
1030 Wien, Lothringerstraße 20

NORDLICHTER III

Mit dem vierteiligen Konzertzyklus „NORDLICHTER“ spannt das Ensemble »die reihe« einen Bogen zwischen dem aktuellen heimischen Musikschaffen und jenem in Nord- und Nordwesteuropa. Die vorwiegend britischen und skandinavischen KomponistInnen, deren Werke zur Aufführung gelangen werden, sind zwar weltweit bekannt und geschätzt, im hiesigen Konzertleben aber dennoch selten vertreten. Der Zyklus bietet somit die Gelegenheit, diese Werke kennenzulernen oder einem Interpretationsvergleich zu unterziehen.

Besetzung:
Anna Clare Hauf . Mezzosopran
Ensemble »die reihe«
Gottfried Rabl . Dirigent
Teresa Vogl . Moderation

www.oegzm.at

www.konzerthaus.at


Jänner 2017

1. Jänner 2017
20:00 Uhr, Kabinetttheater

Versammlung unter Engeln

Nachdem im letzten Jahr ein großer Andrang auf unsere Neujahrsveranstaltung herrschte, wird sich das Team Kabinetttheater mit dem Ensemble „zum fidelen Bock“ wieder versammeln und zum Einläuten eines glücklichen Neuen Jahres ein weiteres Mal das Programm „Versammlung unter Engeln“ darbieten.

Um einen Tisch sitzen und schwanken unsere, noch von Silvester leicht angeschlagenen Figuren, Anna Hauf singt, begleitet von ihren „fidelen Böcken“ u.a. abgründige Wiener Lieder, von Markus Kraler vertonte Gedichte von Friedrich Achleitner und Ernst Jandl, der „Wiener, logisch“ gibt seine philosophischen Ausführungen dazu, eine Postkarte erzählt eine Tragödie in der Gallizinstrasse, unser Kabinetttbock trinkt sich mit Ottakringer Bier in ein dem Anlass gemäßes Delirium, während ein Festredner um Aufmerksamkeit ringt. Anschließend ist ein kleines Neujahrsbuffet geplant, für das Sie sich rechtzeitig anmelden mögen.

„Als Gott die Welt sich erschaffen hat da fand unter Engeln eine Versammlung statt“

Wienerlieder und G’stanzln, gesungen von Anna C.Hauf, begleitet von Nicolai Tunkovich und Markus Kraler, dazwischen Minidramen und Gedichte, z.T. zeitgenössischer Autorinnen und Autoren. Alles ziemlich nah an den Abgründen der goldenen Wiener Seele angesiedelt… Der Himmel über der Szene ist voller „bewegter Sachen“, die Versammlung findet um einen Tisch statt, an dem die Figuren „geistiger“ Getränke fröhnen- und ein Festredner um Aufmerksamkeit ringt.

Auszug aus dem Programm:
Gustav Ernst: „Die Gelegenheit“
Tanja Ghetta: „Hasch schu gheart?“
Margret Kreidl: „Wiener, logisch“ und „Ollas Eibüdung“
Julia Reichert: „Festrede“

Besetzung:
Trio zum fidelen Bock: Anna Hauf: Gesang;
Markus Kraler: Ziehharmonika, Klavier, Kontrabass;
Nikolai Tunkovich: Geige
Figurenbau/Bühnenild: Maxe Mackinger
Puppenspiel: Katarina Csanyiova, Walter Kukla, Julia Reichert, Christian Schlechter
Regie: Thomas Reichert


Anna Clare Hauf // Ensemble PHACE // Leonhard Garms

Sonntag, 22.01.2017
15:30 Uhr – Radialsystem V

Programm
Pierluigi Billone
Face (2015) 65´
für Frauenstimme und elf Musiker
Deutsche Erstaufführung

Interpreten
Anna Clare Hauf , Stimme
Ensemble PHACE
Leonhard Garms, Leitung

»Der Titel Face leitet sich vom altitalienischen Wort für ›Licht‹ bzw. ›Stern‹ und vom englischen Begriff für ›Gesicht‹ ab. Die Stimme ist in diesem Stück eine freie und visionäre Partie, welche stellenweise eine pseudo-alte, griechisch-tragische Stimme verkörpert. Neben gesprochenen und gesungenen Momenten zielt sie auf einen nackten und dramatischen Höhepunkt ab, der aus vokalen Akten besteht: aus körperlich-vokalen Urgesten wie Bauch-Impulsen und Kehlkopf-Zittern. […] Die traditionelle expressiv-psychologische oder mechanisch-instrumentale Behandlung der Stimme spielt in diesem Stück keine Rolle mehr. Es geht um die Schwingung des Körpers und den Klang der Stimme, nicht um den musikalischen Ausdruck des Textes. Das Wort kommt zuletzt; die alte Hierarchie wird umgekehrt: der Körper baut, verschlingt, trinkt, spuckt, erbricht oder baut das Wort neu.« (Pierluigi Billone)

Im Radio

  • Deutschlandradio Kultur
    Konzert
    Mittwoch, 01.02.2017 20:03 Uhr
  • Kulturradio vom rbb
    Musik der Gegenwart
    Mittwoch, 17.05.2017 21:04 Uhr

www.ultraschallberlin.de


Dezember 2016

Pierluigi Billone: Face

04.12.2016
18:00 Uhr, Salle de Musique de Chambre
Philharmonie Luxembourg
1, Place de l’Europe
L-1499 Luxembourg

Phace
Anna Clare Hauf: chant
Leonhard Garms: direction
https://www.philharmonie.lu

Mi 07.12.2016 | 19.00
Wiener Konzerthaus | Mozart-Saal

JONNY SPIELT AUF | FEDERSPIEL

Lange vor Madonna oder den Beatles war die Oper »Jonny spielt auf« des gerade einmal 27-jährigen Komponisten Ernst Krenek ein wirklicher Welthit der turbulenten 1920er-Jahre. Als »Jazz-Oper« rezipiert, fesselt Kreneks »Jonny« das Publikum bis heute mit seiner wunderbaren Vielfalt von Lyrik und Revue, von Gangsterkomödie und Drama. Die Band »Federspiel« nimmt dieses grandiose Werk als Ausgangspunkt für eine »musikalische Reise«, die um die zeitlosen Themen Liebe, Alt und Neu sowie Heimat und Identität kreist.

Empfohlen ab 12 Jahren
Dauer: ca. 75 Minuten
In Zusammenarbeit mit dem Wiener Konzerthaus

Federspiel

Frédéric Alvarado-Dupuy: Klarinette, Gitarre, Gesang
Simon Zöchbauer: Trompete, Zither, Gesang
Philip Haas: Trompete, Flügelhorn
Ayac Jiménez-Salvador: Trompete, Melodika, Gesang
Thomas Winalek: Posaune
Matthias Werner: Posaune, Gesang
Roland Eitzinger: Tuba
Anna Clare Hauf: Mezzosopran
Patrick K.-H.: Visuals
Federspiel spielt Auszüge aus:

Ernst Krenek
Jonny spielt auf / Oper in zwei Teilen op. 45

http://www.jeunesse.at


November 2016

Soma

Musik. Christof Dienz (UA).
Vorstellungen am 25. / 26. / 27. / 30. November 2016
20 Uhr

Libretto. Kristine Tornquist
Musik. Christof Dienz

Die ersten Patienten dieses Tages in der Notfallsambulanz sind das Paar Maria und Josef Winter. Doch eine ältere Dame drängt sich vor. Die Aufzählung ihrer Symptome lässt den Oberarzt sofort die Hypochonderin erkennen, er übergibt sie zur Behandlung an den unerfahrenen und überforderten Turnusarzt. Eine ehrgeizige Kollegin redet ihm ein, eine teure Computertomographie der Patientin zu machen – denn die Forscherin braucht bestimmte Aufnahmen für ihre Studie. Sie nützt die Gelegenheit und legt sich selbst auch in die Röhre. Auf einem CT-Bild ist ein Tumor zu sehen, das andere zeigt ein unauffälliges, gesundes Gehirn. Im Gegensatz zum Turnusarzt, der sich fürchtet, die schlechte Nachricht zu überbringen, ist die Forscherin entzückt, denn es scheint sich genau um die Tumorart zu handeln, die sie erforscht. Sie übernimmt die unangenehme Aufgabe, die Patientin aufzuklären. Kaffeepause, die Tür zum Bereitschaftsraum wird geschlossen. Die Ärzte schimpfen über die Patienten. Und im Warteraum schimpfen die Patienten über die Ärzte, die sich nicht genug Zeit nehmen. Nach der Pause muss der Ehemann der leidenden Patientin eingestehen, dass seine Frau nicht versichert ist. Triumphierend verweist die Schwester ihn wieder auf den Warteplatz. Bei der Vorbereitung zur Überweisung für die Tumorpatientin entdeckt der Turnusarzt den Fehler: die beiden CT-Bilder der Patientin und seiner Kollegin sind vertauscht – der Tumor ist im Kopf der Ärztin. Der nächste Patient wird ins Untersuchungszimmer hereingerufen – doch keiner kommt. Im Wartezimmer hat inzwischen Frau Winter unter tatkräftiger Hilfe anderer Notfallpatienten ihr Kind geboren. Weder das Leben noch der Tod lassen sich aufhalten.

weitere Informationen


Pierluigi Billone: Face

Freitag, 04. November 2016, 19:30 Uhr

Semperdepot
Lehárgasse 6
1060 Wien

Das dreitägige Wien Modern Eröffnungswochenende im Semperdepot beginnt mit dem «wildesten Billone aller Zeiten»: Für seine neue Komposition für Stimme und Ensemble hat Pierluigi Billone gemeinsam mit der Sängerin Anna Clare Hauf die Klangmöglichkeiten der Stimme neu ausgelotet. Höchste Zeit, den in Wien lebenden, bei Salvatore Sciarrino und Helmut Lachenmann ausgebildeten Komponisten in seiner Heimatstadt neu vorzustellen. Fortsetzung folgt am Tag darauf …

Interpreten

PHACE, Ensemble
Anna Clare Hauf, Stimme
Alfred Reiter, Klangregie
Leonhard Garms, Dirigent

Programm

Pierluigi Billone

Face (2016) UA
Auftrag Wien Modern und Philharmonie Luxembourg

http://wienmodern.at


September 2016

Italienische Erstaufführung

20.09.2016

(K)EINE ALPENSAGE

Für Kinder ab 6 Jahren. In Deutscher Sprache

Anna Clare Hauf > Gesang, Schauspiel
Petra Stump & Heinz-Peter Linshalm > Klarinette, Maultrommel
Christof Dienz > Zither, Fagott
Ela Baumann > Regie, Libretto
Agnes Hasun > Ausstattung


Februar 2016

BABETTES FEST

Termine:
Di 23.2. 19:30h
Do 25.2. 19:30h
Fr 26.2. 19:30h
Sa 27.2. (ausverkauft)
So 28.2. 19:30h
Di 1.3. 19:30h (noch 3 Plätze vorhanden)
Do 3.3.2016 (ausverkauft)

Besetzung:
Schauspiel: Graziella Rossi und Helmut Vogel
Figurenspiel: Raimund Brandner
Küchenjunge: Katarina Csanyiova
Mezzosopran: Anna Clare Hauf
Piano u. a. Instrumente: Hannes Löschel
Technik: Kolja Meierhofer
Kostüm: Burgis Paier
Bühne/Figuren: Roman Spiess
Mitarbeit: Alban Beqiraj
Textfassung und Leitung: Julia Reichert

www.kabinetttheater.at


März 2016

Klangforum Konzert
Generationen – Ausreißer

2. März 2016, 19:30h, Konzerthaus Wien, Mozart Saal

Manchmal biegen die Erben ja auch in ganz ungeahnte Windrichtungen ab und verreisen gehörig weit von Haus. Ein bisschen etwas nehmen sie aber alle mit beim Aufbruch ins Eigene.

Besetzung:
Giacinto Scelsi — Pranam I & II
Tristan Murail — Un sogno
Olga Neuwirth — Lost Highway Suite

Anna Clare Hauf, Mezzosopran
Olivier Vivarès, Klarinette
Gerald Preinfalk, Saxophon
Andreas Eberle, Posaune
Florian Müller, Keyboard
Georg Schulz, Akkordeon
Christopher Brandt, E-Gitarre
Peter Böhm & Florian Bogner, Klangregie
Dirigent: Johannes Kalitzke

www.klangforum.at


April 2016

(K)eine Alpensage

23. & 24. April 2016
11:00, 15:00 & 17:00 Uhr
Philharmonie Luxembourg, Espace Découverte

Besetzung:
Anna Clare Hauf: Gesang, Schauspiel
Petra Stump-Linshalm, Heinz-Peter Linshalm: Klarinette, Schauspiel
Christof Dienz: Zither, Fagott
Ela Baumann: Regie, Libretto
Agnes Hasun: Kostüme, Ausstattung
Theresa Unger: Licht, Technik

Musikalische Klanggeschichte über Annies Suche nach den Geheimnissen der Berge mit Musik von Christof Dienz.

www.jeunesse.at


Mai 2016

LEDA – OPERETTA BUFFA IN 1 AKT

Termine: 23. Mai bis 29. Mai 2016

Besetzung:
Inszenierung: Thomas Reichert
Komposition, musikalische Leitung und Klavier: Eugène Michelangeli
Gesangspartie Leda, Tyndar, Zeus: Anna Clare Hauf
Akkordeon: Krassimir Sterev
Puppenspiel: Tanja Ghetta, Walter Kukla, Christian Schlechter, Katarina Csanyiova
Technik: Kolja Maierhofer
Dramaturgie: Alexandra Millner
Entwürfe und Skizzen: Helmut Pokornig
Leitung Werkstatt: Julia Reichert
Bühnenbilder und Figuren: Lukas Eder, Peter Fritzenwallner, Burgis Paier, Roman Spiess, Thimo Striebel

www.kabinetttheater.at


Jänner 2016

Donnerstag, 14. Jänner 2016
8.30 Uhr, Ohlsdorf, Mezzo

Freitag, 15. Jänner 2016
16.00 Uhr, Innsbruck, Treibhaus

Samstag, 16. Jänner 2016
17.00 Uhr, Klagenfurt, Konzerthaus, Mozart Saal

(K)eine Alpensage

Besetzung:
Anna Clare Hauf: Gesang, Schauspiel
Petra Stump-Linshalm, Heinz-Peter Linshalm: Klarinette, Schauspiel
Christof Dienz: Zither, Fagott
Ela Baumann: Regie, Libretto
Agnes Hasun: Kostüme, Ausstattung
Theresa Unger: Licht, Technik

Musikalische Klanggeschichte über Annies Suche nach den Geheimnissen der Berge mit Musik von Christof Dienz.


Oktober 2015

Sonntag, 4. Oktober 2015
16.00 Uhr, Klangraum Krems Minoritenkirche

(K)EINE ALPENSAGE

Besetzung:
Anna Clare Hauf, Gesang, Schauspiel
Petra Stump, Klarinette, Maultrommel, Perkussion
Heinz Peter Linshalm, (Bass)Klarinette, Maultrommel
Christof Dienz, Fagott, Zither, Komposition
Ela Baumann, Libretto, Regie

www.glattundverkehrt.at


Donnerstag, 31. Dezember 15 | 22:00 UHR
HALL I.T. | BAROCKER STADTSAAL

SILVESTER STILL FEIERN

Ensemble Plenum
Anna Clare Hauf – Gesang

www.musikplus.at


Donnerstag, 2. Juli 2015
20:15 Uhr, Künstlerhaus Boswil / CH

Jonny spielt auf!
Federspiel und Anna Clare Hauf

ERNST KRENEK
Auszüg aus der Oper «Jonny spielt auf»
In einer adaptierten Version von Federspiel

http://www.kuenstlerhausboswil.ch


4., 5., 8. & 9. Juli 2015
20:00 Uhr, Kabinetttheater

Versammlung unter Engeln

„Als Gott die Welt sich erschaffen hat
da fand unter Engeln eine Versammlung statt“

Besetzung:
Trio zum fidelen Bock:
Anna Hauf: Gesang
Markus Kraler: Ziehharmonika, Klavier, Kontrabass
Nikolai Tunkovich: Geige
Figurenbau/Bühnenild: Maxe Mackinger
Puppenspiel: Katarina Csanyiova, Walter Kukla, Julia Reichert, Christian Schlechter
Regie: Thomas Reichert

Karten 24.- / 14.- € (für Studierende und Heranwachsende)
Bitte bestellen Sie rechtzeitig Ihre Karten unter reservierung@kabinetttheater.at

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Hompage:
http://www.kabinetttheater.at/spielplan

Kabinetttheater, Wien IX, Porzellangasse 49 (im Hof)
>> 01 585 74 05 >>
www.kabinetttheater.at


11. Juli 2015
13:15 Uhr & 16.30 Uhr, Theaterstadl im Brauhaus, Litschau
Schrammel.Klang.Festival in Litschau

Versammlung unter Engeln

„Als Gott die Welt sich erschaffen hat
da fand unter Engeln eine Versammlung statt“

Besetzung:
Trio zum fidelen Bock:
Anna Hauf: Gesang
Markus Kraler: Ziehharmonika, Klavier, Kontrabass
Nikolai Tunkovich: Geige
Figurenbau/Bühnenild: Maxe Mackinger
Puppenspiel: Katarina Csanyiova, Walter Kukla, Julia Reichert, Christian Schlechter
Regie: Thomas Reichert

http://www.schrammelklang.at/Program.php

Freitag, 20. Februar 2015
19:30 Uhr, Radiokulturhaus

Federspiel und Anna Clare Hauf

Neuarrangement der legendären Krenek-Oper „Jonny spielt auf“ durch und mit dem Bläserseptett Federspiel und der Mezzosopranistin Anna Clare Hauf. Konzertante Aufführung. Blasmusik für Opernliebhaber/innen und Opern-Zugänge für Blasmusik-Begeisterte.

Großer Sendesaal
Eintritt: EUR 27,-
Mit ORF RadioKulturhaus-Karte 50% Ermäßigung
Ö1 Club-Mitglieder -10%

Live Streaming

Der Livestream aus dem RadioKulturhaus ist am 20. Februar 2015 ab 19:30 Uhr aktiv.

http://radiokulturhaus.orf.at


Donnerstag, 28. Mai 2015
9.00 Uhr, Kulturhaus Dornbirn
Schulkonzert

Samstag, 30. Mai 2015
15.00 Uhr, Remise Bludenz

(K)eine Alpensage

Anna Clare Hauf: Gesang, Schauspiel
Petra Stump-Linshalm, Heinz-Peter Linshalm: Klarinette, Schauspiel
Christof Dienz: Zither, Fagott
Ela Baumann: Regie, Libretto
Agnes Hasun: Kostüme, Ausstattung

Musikalische Klanggeschichte über Annies Suche nach den Geheimnissen der Berge mit Musik von Christof Dienz

www.jeunesse.at

www.bludenz-kultur.at


Donnerstag, 15. Januar 2015, 19:30 Uhr, Arnold Schönberg Center

MAX BRAND Ensemble / Max BRAND Quartett

Anna Hauf Stimme
Christian Heitler 
Klavier
Johannes Kretz 
Live-Elektronik
Christoph Cech Dirigent
Christoph Cech und Richard Graf 
Künstlerische Leitung

Arnold Schönberg
Suite für Klavier op. 25

Christoph Cech 
op. 25 TRANSFER (UA)

Bill Evans
T.T.T. (Twelve Tone Tune)
T.T.T.T. (Twelve Tone Tune Two)

John Coltrane
Miles’ Mode

Neue Werke (UA) von
Johannes Berauer
Viola Falb
Samu Gryllus
Tibor Kövesdi
Johannes Kretz
Morgana Petrik
Judit Varga

Karten € 14

Kooperation
Arnold Schönberg Center
Österreichischer Komponistenbund
MAX BRAND Ensemble
INÖK / Interessengemeinschaft Niederösterreichische KomponistInnen

Mit Unterstützung von GFÖM / AKM

www.schoenberg.at


Das Leben am Rande der Milchstraße

Eine Sitcom-Oper in sieben FolgenUraufführung.
Kompositionsauftrag von WIEN MODERN, Wiener Konzerthaus und Bregenzer Festspiele.
Eine Produktion von WIEN MODERN und PHACE, in Koproduktion mit den Bregenzer Festspielen und dem Wiener Konzerthaus.
Musik: Bernhard Gander
Buch: Johannes Heide & Christa SalchnerFr, 31. Oktober 2014 | 20:15

Das Leben am Rande der Milchstraße, Staffel I, Folge 1-3
Sa, 01. November 2014 | 20:15
Das Leben am Rande der Milchstraße, Staffel I, Folge 1-3
Fr, 07. November 2014 | 20:15
Das Leben am Rande der Milchstraße, Staffel II, Folge 4-6
Sa, 08. November 2014 | 20:15
Das Leben am Rande der Milchstraße, Staffel II, Folge 4-6
Fr, 21. November 2014 | 20:15
Das Leben am Rande der Milchstraße, Finale / Folge 7
Fr, 21. November 2014 | 22:00

Das Leben am Rande der Milchstraße, Finale / Folge 7WIEN MODERN richtet in seiner 27. Ausgabe im Rahmen von «on screen» ein ganz besonderes Augenmerk auf die Schnittstelle von Film/TV und Neuer Musik. Der Auseinandersetzung mit den Medien Film und TV sowie diversen Empfängern sozialer Kontakte ist eines gemein: der Bildschirm, die Leinwand, der Screen.Die Lebenswelt des Individuums darf heute nicht mehr als für sich existente Monade betrachtet werden: In einer globalen und globalisierten Welt sind wir jederzeit erreichbar, ortbar, überprüfbar. Die virtuelle Vernetzung von privatem und öffentlichem Raum ist beinahe omnipräsente Realität geworden. Solchermaßen sind Film und Fernsehen nicht nur als narratives und stilistisch prägendes Medium, sondern auch als Begleiter unseres Alltags – in Form von Smartphones oder Tablets – aus der heutigen Gebrauchswelt nicht mehr wegzudenken. Der Screen selbst wird zum Geschichtenerzähler, oft sogar zum Verursacher, aber auch zum Bewältigter von Konflikten, zu einem Identifikationsobjekt, zum sozialen Gewissen, Lebensberater, zu einem Dorfplatz, einer Schaubude, einem Zirkus und einem Newsdrama zugleich.Das Zusammenführen des Massenmediums Film/TV mit zeitgenössischer Musik, deren Liaison nicht selten unentdeckt bleibt, fördert – wenn auch meist unbewusst – deren Akzeptanz bei einem Neuer Musik sonst eher skeptisch begegnenden Publikum. Darüber hinaus wird mit der von WIEN MODERN in Auftrag gegebenen Sitcom-Oper «Das Leben am Rande der Milchstraße» mit der Musik von Bernhard Gander der Versuch unternommen, zeitgenössisches Musiktheater mit dem gegenwärtig wohl beliebtesten Format des Mediums Film/TV in Verbindung zu bringen. Solchermaßen können gesellschaftspolitische Frage- und Problemstellungen mittels des Formats «Sitcom» auf humoristische Weise thematisiert und beleuchtet werden. So sind es bei «Das Leben am Rande der Milchstraße» die sich rasant veränderten Bedingungen unsere Arbeitswelt, die den Rahmen der im Kern durchaus auch als Familiengeschichte konzipierten Sitcom bilden. Schlagworte wie Optimierung, Flexibilität, Rentabilität und Effizienzsteigerung gehören zum fixen Repertoire der modernen Bürowelt. Die Verbindung von Arbeits- und Lebenswelt zu einem einzigen Raum, einer Bühne, einer Kantine, ja, wenn man so will einem Sofa, ist paradigmatisch für die Zeit, in der wir leben und arbeiten. Auf dem Sofa der Sitcom-Oper «Das Leben am Rande der Milchstraße» werden Bürokratie, Beamtentum, die Zukunft der Arbeit und die Zukunft der Zukunft beleuchtet.Das EBF, European Bureau for Future, mit seinem Sitz in Österreich (Klosterneuburg, Milchstraße 142a) ist eine international vernetzte Denkfabrik. Im Rahmen der durch die Wirtschaftskrise verursachten Einsparungsmaßnahmen wird das Büro einer umfassenden Evaluierung unterzogen. Zur Überprüfung der Effizienz beauftragt Brüssel einen seiner besten Agenten, Leo Maria Bloom, der die neue Generation der Beamten verkörpert. Dieser hat im Vorfeld durch Recherchen herausgefunden, dass der Leiter des EBF, ein gewisser Jürgen Oder, sein biologischer Vater ist. Bloom malt sich bereits aus, wie er einerseits das Büro auf Vordermann bringt, andererseits seinen Vater kennenlernt und somit die in seinem Leben schon lange wahrgenommene Leere füllt. Die Konstellationen der einzelnen Figuren bilden das Gerüst für die Wechselwirkung zwischen Sitcom und Musik. Das musikalische Spektrum ist dabei jenseits der klassischen Kategorien wie etwa Filmmusik und Video zu finden; es wird gezielt der Versuch unternommen, dem Format Oper/Musiktheater im Zusammenwirken mit der Regie einen neuen, originellen Impuls zu verleihen.

Besetzung

Musikalische Leitung: Simeon Pironkoff
Inszenierung: Nicola Raab
Ausstattung: Alexandra Burgstaller
Lichtdesign: Thomas Jelinek
Klangregie: Alfred Reiter

Leo: Benjamin Appl
Jürgen: Nicholas Isherwood
Imogen: Theresa Dlouhy
Donatella: Anna Clare Hauf
Kevin: Bernhard Landauer
Yumi: Bibiana Nwobilo
Ensemble PHACE
wien modern

NUNC ET IN HORA MORTIS NOSTRAE.

EIN THEODRAMA

 Kabinetttheater Wien

Dienstag 7.Oktober bis Sa 11.Oktober, jeweils 20:00 Uhr

3 Sonaten für Violine und Basso Continuo aus dem Rosenkranz-Sonaten-Zyklus (1678) von Heinrich Ignaz Franz von Biber gespielt von Eugène Michelangelo und Lina Tur-Bonet.
Marienlieder gesungen von der Mezzosopranistin Anna Clare Hauf.
Texte zum „Fall Plainacher – die Hexe von Wien“ gelesen von Julia Reichert.
Tableaux Vivants gespielt von Walter Kukla und Michaela Mahrhauser.
Zu hören: der Nachbau eines spätbarocken Tasteninstruments, das Cembalo und Pfeifenorgel zugleich ist: das CLAVIORGANUM.
Elsa Plainacher, die „Hexe von Wien“, wird 1583 auf der Gänseweid im heutigen 3. Bezirk verbrannt.
Sie ist das einzige Opfer der Hexenverfolgung in Wien, ihre Hinrichtung ein Spektakel zum allgemeinen Volksamüsement. Unter anderem ist sie angeklagt, ihre Enkelin mit 12.652 Teufeln verhext zu haben. Die Bischöfe und Kardinäle zwischen Wien und Maria Zell versuchen, diese dem Mädchen auszutreiben.
Doch der Fall Plainacher ist vor allem ein Spielball religiöser und politischer Ambitionen. Die Protestantin wird noch im hohen Alter auf kaiserlichen Befehl von ihrem Heimatort Mank nahe Sankt Pölten nach Wien gebracht, mehrfach gefoltert und schließlich hingerichtet.
Ein Jahrhundert später lässt der Salzburger Erzbischof und Kardinal Maximilian Gandolph Graf Kuenburg, Leiter der Rosenkranzbruderschaft, zahlreiche grausamen Hexenverfolgungen durchführen.
Heinrich Ignaz Franz von Biber schenkt und widmet dem Erzbischof, seinem Dienstherrn, eine kalligraphisch ausgeführte Handschrift seiner Rosenkranz-Sonaten.
Hier zeigt sich die Hexenverfolgung als negative Entsprechung der Marienverehrung, die mit dem Satan im Bund stehende, verführerische Zaubererin als Gegensatz zur jungfräulich-keuschen Gottessohngebärerin.
Im Kabinetttheater ist ein CLAVIORGANUM zu hören; der Nachbau eines spätbarocken Tasteninstruments, das Cembalo und Pfeifenorgel zugleich ist; gespielt von dem in Wien lebenden französischen Cembalisten Eugène Michelangeli, der gemeinsam mit der jungen spanischen Geigerin Lina Tur-Bonet 3 Sonaten aus dem „Rosenkranz-Sonaten-Zyklus“ interpretieren wird.

Barockvioline: Lina Tur-Bonet
Gesang: Anna-Clare Hauf
Claviorganum: Eugène Michelangeli
Spiel: Walter Kukla und Alban Beqiraj
Technik: Kolja Maierhofer
Ausstattung: Burgis Paier
Bühne: Ahmed Awad, Julia Reichert und Mike Wanzenböck
Text und Inszenierung: Julia Reichert

Kabinetttheater


Galina Ustwolskaja, Sinfonie Nr. 4 „Gebet“

Klangforum Wien, Leitung Peter Rundel
Anna Clare Hauf, Alt

Wiener Festwochen
Sonntag, 1. Juni, 21:30 Uhr
Wiener Konzerthaus, Mozart-Saal

Ein starker, so nie gehörter Ton. Extreme instrumentale Konstellationen, gewaltige Intensität, Klangblöcke von brachialer Lautstärke. Aber auch entrückte Zartheit, tröstliche Stille und immer wieder archaisch wütende Schreie: Botschaften aus einer fernen, geheimnisvollen Welt.
Bis heute weiß man nicht viel über die 2006 verstorbene Galina Ustwolskaja. Zurückgezogen lebte sie in Sankt Petersburg, so gut wie nie trat sie in der Öffentlichkeit auf: eine – wie der russische Komponist Viktor Suslin sagte – ≫Stimme aus dem ›Schwarzen Loch‹ Leningrad, dieser durch Kriegsleiden so furchtbar heimgesuchten Stadt, dem Epizentrum des kommunistischen Terrors≪.
Galina Ustwolskajas Werkverzeichnis ist vergleichsweise schmal, knapp zwei Dutzend Kompositionen, etwas mehr als fünf Stunden Musik. Völlig losgelost von den musikalisch-ästhetischen Entwicklungen im Westen, die mit Komponisten ihrer Generation wie Messiaen, Cage, Boulez, Stockhausen oder Nono in Verbindung gebracht werden, steht dieses alle Konventionen sprengende Werk wie ein einsamer Monolith in der Musiklandschaft.
≫Ich schreibe dann, wenn ich in einen Zustand der Gnade gerate≪, erklärte Galina Ustwolskaja, ≫danach ruht das Werk eine Zeit lang, und wenn seine Zeit gekommen ist, gebe ich es frei. Wenn seine Zeit nicht kommt, vernichte ich es. Nur ich selbst bestimme den Weg meiner Werke.≪
Viele ihrer Kompositionen sind in ihrer Dringlichkeit sakrale Beschwörungen, von religiösem Geist erfüllte Befragungen unserer Conditio humana und des Metaphysischen. Weltentwürfe von einsamer Klarheit.

Wiener Festwochen


Traktorensymphonie
singende Säge
klingende Glasskulpturen

 »brücken14 ein fest für die region«

Samstag, 21.Juni 2014, 19:30 Uhr
Neuberg an der Mürz, Pillhoferhalle

Eines der berühmtesten Werke der sogenannten Maschinenmusik, Darius Milhauds „Maschine agricoles“ steht im Mittelpunkt dieses Abends in der Pillhoferhalle. Es geht um die Wahrnehmung der „Musik“ des ländlichen Alltags: Also das, was wir immer hören.

brücken ensemble:
Anna Hauf, Gesang
Spela Krzan, Flöte
Caroline Wüst, Klarinette
Christof Dienz, Fagott
Ernst Kovacic, Violine
Edda Stix, Viola
Klaus Steinberger, Violoncello
Lukas Straka, Kontrabass
Peter Tautscher, Martin Veitschegger, Manfred Michlbauer, Helmut Mück u.a., Traktoren
Andreas Hafner, klingende Glasskulpturen
Darius Milhaud (1892 – 1974)
Machines agricoles
Heribert Prinz (*1960)
Sound of tool (Pillhofers Haimat) (UA)

Kunsthaus Mürz


„Jonny spielt auf“ von Ernst Krenek

 »Wellenklänge«

Freitag, 11. Juli 2014, 20:00 Uhr Seebühne

Als die Jazz-Oper „Jonny spielt auf“ des Komponisten Ernst Krenek 1927 uraufgeführt wurde, avancierte sie blitzschnell zum Welthit der turbulenten 1920er Jahre und zählt bis heute zu den erfolgreichsten Werken des 20. Jahrhunderts – ein Potpourri aus Lyrik und Revue, Gangsterkomödie und Drama, das heute noch zu fesseln weiß. Kein Wunder also, dass das Ensemble Federspiel – selbst für seinen frischen innovativen Stil bekannt – dieses brillante Werk als Ursprung seiner musikalischen Reise wählte, die um die zeitlosen Themen Liebe, Heimat und Identität kreist.

Werke von Gustav Mahler und George Gershwin, die mit Kreneks Meisterwerk in Dialog treten, komplettieren das mit der Sängerin Anna Clare Hauf gestaltete Programm.

Ensemble Federspiel
Frédéric Alvarado-Dupuy – Klarinette
Philipp Haas – Trompete
Ayac Jiménez Salvador – Trompete
Simon Zöchbauer – Trompete
Thomas Winalek – Posaune
Matthias Werner – Posaune
Robert Puhr – Tuba
Anna Clare Hauf – Mezzosopran

Wellenklänge


 „PLENUM & Anna Clare Hauf“

Osterklangfeuer

Sperrholz ist eine Naturalie, die nicht unbedingt mit dem Paradies in Verbindung gebracht wird, aber zur Flöte geformt, können Töne aus Sperrholz auch um Eden kreisen oder gen Himmel schweben. Die Idee muss man nur haben, wie der deutsche Flötenbauer Paetzold, dann eröffnen sich ungeahnte Klangtore. Aus viereckigen, massiven Holzorgelpfeifen ähnelnden, lackierten Sperrholzgebilden von beeindruckender Größe und klanglicher Tiefenwirkung entweichen geschmeidige, kräftige, zur Höhe hin auch süßliche Töne. Strapazfähige Klangkörper, die selbst überraschende Wetterwechsel in paradiesischen Gefilden überleben würden. Im Zusammenklang mehrerer Paetzoldflöten entsteht ein orgelgleiches Sausen und Brausen, ein Plenum wie mit vollen Registern, das sich bald in luftige Sphärentöne auflösen oder das in kühle Erdenwinde übergehen kann.

SAMSTAG
19. APRIL 2014

Klangraum Krems Minoritenkirche

PLENUM & ANNA CLARE HAUF
Angélica Castelló
Gobi Drab
Katrin Hauk
Thomas List
Steffi Neuhuber
Maja Osojnik
Reni Weichselbaum (Paetzold Bassblockflöten)
Anna Clare Hauf (Mezzosopran)

Anonymus: In Paradise
Burkhard Stangl: Balance I * (UA)
Robert Parsons: In Nomine IV
Pauline Oliveros: Heptagonal Dreams ** (UA)
William Byrd: Fantasie
Anthony Holborne: Paradizo
Gunter Schneider: Paradise Recalled (UA)
John Taverner: Quemadmodum
*mit freundlicher Unterstützung vonSKE austro mechana
**Auftragswerk des Landes Niederösterreich, Abteilung Kunst & Kultur

Imago Dei


„(K)eine Alpensage“

 »Musik zum Angreifen«

Von Christof Dienz und Ela Baumann

Die aktuelle Produktion der Jeunesse-Musikvermittlungsreihe »Musik zum Angreifen« für Wiener Volksschulen präsentiert eine musikalische Geschichte über die Suche nach den Geheimnissen der Berge und ihrer Sagenwelten, mit Kompositionen von Christof Dienz in Zusammenarbeit mit der Schauspielerin und Sängerin Anna Clare Hauf, und dem Klarinetten-Duo Petra Stump & Heinz-Peter Linshalm.

Annie, die Erzählerin und Hauptfigur des Stückes wächst in den Bergen auf und bekommt von ihrer Oma das Lied der Perchta vorgesungen. Auf die Frage, wer die Frau Perchta denn sei, bekommt sie eine Antwort, die sie über einen langen Zeitraum hindurch beschäftigen wird: Frau Perchta wandert nachts mit den verlorenen Kindern, jedoch hat kein Mensch sie je gesehen. Neugierig geworden macht sich die kleine Annie auf die Suche nach Frau Perchta und den verlorenen Kindern. Auf ihrer Reise trifft sie auf viele Menschen und Gestalten aus der alpinen Sagenwelt, die ihr aber nicht weiterhelfen können und sie sogar davor warnen, die Suche nach Frau Perchta fortzusetzen.
Unterstützt vom Publikum wird die unerschrockene Annie von den Klängen der Natur begleitet. Gemeinsam mit den MusikerInnen entdecken sie die akustischen Welten der Berge – zwischen Wasser und Luft, Holz und Stein.
Klangsphären und Lieder aus den Bergen führen durch eine Geschichte über Neugier, mystische Sagenwelten sowie die Stärke und Bedeutung der Natur.

Aufführungstermine von 31. März bis 24. April 2014, 33 Vorstellungen, für die 1. und 2. Schulstufe
Jeunesse im Wiener Konzerthaus | Schönberg-Saal

Im März 2015 wird »(K)eine Alpensage« im Rahmen der Reihe »Piccolo« wieder in Wien zu sehen sein.

 

Besetzung & Team
Anna Clare Hauf, Schauspiel & Gesang
Christof Dienz, Fagott & Zither
Petra Stump, Klarinette
Heinz-Peter Linshalm, Klarinette

Christof Dienz Komposition
Ela Baumann Text & Regie
Agnes Hasun Kostüme & Ausstattung

Vermittlung & Outreach: Maria Tunner, Angelika Moskal

Jeunesse


„IQ“

Musiktheater von Enno Poppe

Testbatterie in acht Akten (2011/2012)

Libretto: Marcel Beyer

Enno Poppe, Musikalische Leitung
Anna Viebrock, Regie / Bühne / Kostüme
Till Exit, Mitarbeit Bühne
ViDEOGRUPPE, Video
Gerd Meier, Lichtdesign
Wolfgang Heiniger, Audio-Software
Holger Stenschke, Ton
Malte Ubenauf, Dramaturgie

Rosemary Hardy, Testleiterin
Katja Kolm, Testerin
Anna Clare Hauf, Probandin
Omar Ebrahim, Proband
Ernst Surberg, Assistent 1
Lukas Schiske, Assistent 2
Klangforum Wien

„Was hat all das auf einer Opernbühne zu suchen?“, fragt der vom diffusen, ungeordneten Geräuschkosmos unserer Wahrnehmung stets inspirierte Komponist Enno Poppe. In acht Akte gliedert er, „immer wieder von vorne beginnend“, die Situation eines Intelligenztests an verschiedenen Probanden.
Ordnung resultiert aus der Angst vor dem Chaos. Sowohl die Natur als auch die Seele galten der Neuzeit als dessen undomestizierter Auswuchs. Ungerades war zu begradigen. Man schoss dabei oft übers Ziel. Thomas Mann ließ seinen Tonsetzer Adrian Leverkühn in „Doktor Faustus“ die Formel dafür finden: „Sogar eine alberne Ordnung ist immer noch besser als gar keine“. Im 18. Jahrhundert galt das Gehirn als Maschine, heute gipfelt die Vorstellung darin, das Hirn dem Computer gleichzusetzen. Am Ziel, unaufhörlich Messergebnisse zu produzieren, hat sich nichts geändert: Monströse Archaik im Laboratoriumskittel unserer Gegenwart.
Der Autor Marcel Beyer spürt seit langem den Konditionierungsprozeduren am Menschen nach. Er zeigt uns, wie dieser bereits im Mutterleib von sprachlichen Rauschzeichen aus dem Messinstrumentarium attackiert wird. Beyers Faszination für Stimmen ist offenkundig. Aus Stimmen von ausmessenden Testern und ausgemessenen Probanden fügt er das Textbuch zu Enno Poppes Oper „IQ“ zusammen. Darin mutieren Instrumentalisten wie Publikum zu integralen Bestandteilen eines hermetischen Versuchssystems. Dessen Glücksanspruch bringt eine Testerin auf die traurige Formel: „dass mir meine Tage am Testgenerator doch die allerliebsten Tage sind“. Enno Poppes Klangwelt operiert an der Dialektik von Zahl und Zufall, Kontrolle und Zerfall, Technik und Freiheit, und entsteht aus dem Zusammenwirken aller Kräfte. Anna Viebrocks Regie richtet sich an „der Frage nach jener anonymen Instanz, die den Standard setzt“ aus und ist – Raum und Licht eingeschlossen – bereits Teil des kompositorischen Prozesses. Beyers Worte gebären die Noten. Eine Versuchsanordnung ganz eigener Art.

„IQ“


„Im Theater ist was los“

Stücke & Lieder von Bernhard Lang, Georg Kreisler, Cathy Berberian u.a.

Anna Clare Hauf und der Akkordeonist Krassimir Sterev sind dem Wiener Kabinetttheater seit Jahren eng verbunden (u. a. in Musiktheaterproduktionen von Salvatore Sciarrino, Alfred Jarry/Eugene Michelangeli, „Theodrama“, „Sündenfälle“). In diesem Programm sind sie mit Stücken von Bernhard Lang, Boris Hauf, Aureliano Cattaneo, Arne Nordheim, Cathy Berberian und Liedern von Georg Kreisler zu erleben.

Im Zentrum des Abends steht die szenische Fassung von „La testa d’Adriane“ von R. Murray Schafer.

Krassimir Sterev (Akkordeon) & Anna Hauf

Sa 1. März 2014
So 2. März 2014
Do 28. November 2013
Fr 29. November 2013
So 1. Dezember 2013
Kabinetttheater Wien

Akkordeonfestival
Kabinetttheater


Das Kind der Seehundfrau

Musiktheater für Kinder

Premiere: Samstag, 02. November, 16:30 Uhr 
Dschungel Wien
Weitere Vorstellungen: 03. November, 16:30 Uhr, 04. November, 10:30 Uhr 
& 14:30 Uhr

Jelena Poprzan: Viola
Maja Osojnik: Flöte
Mona Matbou Riahi: Klarinette
Anna Clare Hauf: Stimme
Michèle Rohrbach, Simon Dietersdorfer: Darsteller
Nanna Neudeck, Christian Schlechter, Birgit Kellner: Ausstattung
Katrin Blantar: Choreographie
Severin Mahrer: Lichtdesign
Julia Wiggers: Produktionsleitung
Maria Tunner: Dramaturgie
Sara Ostertag: Regie

Eine Produktion von make make produktionen, in Koproduktion mit WIEN MODERN und DSCHUNGEL WIEN.

Einfach sinnlich: Nach den erfolgreichen Vorstellungen im vergangenen Jahr nimmt WIEN MODERN #26, die mit mehreren Preisen ausgezeichnete Produktion «Das Kind der Seehundfrau» wieder auf. Zwei SchauspielerInnen, eine Sängerin und drei Musikerinnen, umhüllt von einem flirrenden Klangteppich aus Liedern, Sprechgesängen, Soundelementen und einer knarrenden Eisscholle erzählen die zeitlose Geschichte über Liebe, Verlust und Identitätskonstruktionen. Eine Szenerie über das Kindsein, Beziehungen und die zerstörerische und leidenschaftliche Kraft der Sinnlichkeit für Klein und Groß.

WIEN MODERN


„Jonny spielt auf“

Neubearbeitung der Oper von Ernst Krenek

Premiere: 7. November, 19:30 Uhr
Kloster Und/Krems

Federspiel & Anna Hauf

Lange vor Madonna oder den Beatles war die Oper “Jonny spielt auf” des gerade einmal 27-jährigen Komponisten Ernst Krenek ein wirklicher Welthit der turbulenten 1920er Jahre. Als “Jazz-Oper” rezipiert, zählt der “sensationellste Opernerfolg seit dem ‘Rosenkavalier’” (aus dem Ankündigungstext der Universal-Edition Wien) bis heute zu den erfolgreichsten Bühnenwerken des 20. Jahrhunderts – die wunderbare Vielfalt von Lyrik und Revue, von Gangsterkomödie und Drama fesselt das Publikum auch noch 100 Jahre nach ihrer Entstehung.
Das renommierte Ensemble ‘Federspiel’ hat dieses grandiose Werk als Ausgangspunkt einer hochinteressanten ‘musikalischen Reise’ gewählt, die um die zeitlosen Themen von Liebe, von Altem und Neuem, von Heimat und Identität kreist. Dabei treten spätromantisch-lyrische Klänge mit ausgelassenen Passagen in einen Dialog – Eingängiges und Modernes, Volkstümliches und Fortschrittliches verschmelzen zu einer wirklich gelungenen Einheit.
Werke von George Gershwin und Gustav Mahler, die mit Kreneks Meisterwerk korrespondieren, runden das Programm ab, dessen faszinierende Klangwelten die sieben Musiker zusammen mit der vielseitigen Sängerin Anna Clare Hauf für das 21. Jahrhundert neu bearbeitet haben.

Federspiel


Gastauftritt bei:

„THE LITERATS: Hoamadlaund Blues“

Von den Stones zur Tanzl- und Gsanglmusik

Ein LITERATS-Abend der besonderen Art

Rote Bar im Volkstheater
Mittwoch, 20. November 2013, 21:45 Uhr

Der Blues der Stones und der Kinks, Sunny Terry und B.B.King: Diese Musik putzte die Ohren und das Hirn. Tief in unseren Herzen schlummert aber auch die Tanzl & Gsangl-Musi, die aus den Mittelwellenradios dröhnte, als wir noch Kinder waren. Herkunft, Heimat, Staubkeks.

Mit Friedrich Achleitner & Hans Peter Falkner: Oberöstereichische Gstanzl; Gerhard Ruiss & Walter Soyka: Weanrean; Johann Skocek & Gitarre: Beserlparksoul; Benedikt Föger & Fischerleitner Pepi: Innviertler Poesie; Charlie Forster & Anna Hauf: Bayrisch/Österr. Freundschaft; Siegi Kobilza & Schweder Vera: The Left/Die Valoßanansowie: Horst Bayer (voc), Charlie Hödl (b), Robert Bilek (sax) und Walter Famler (Moderation, dr)

„Rote Bar“


„Paradise reloaded (LILITH)“

SEMI-STAGED PERFORMANCE BY THE NEUE OPER WIEN

23 January 2014, 7.00 pm – 10.00 pm
Bartók Béla National Concert Hall

Péter Eötvös: Paradise reloaded (Lilith)
Lilith: Annette Schönmüller
Eve: Rebecca Nelsen
Adam: Eric Stoklossa
Lucifer: Holger Falk
I. Fortuneteller: Avelyn Francis
II. Fortuneteller: Christina Sidak
III. Fortuneteller: Anna Clare Hauf
Angel A: Gernot Heinrich
Angel B: Andreas Jankowitsch
Angel C: Michael Wagner

Featuring: Hungarian Radio Symphony Orchestra
Sets, costumes: Katrin Connan
Lighting: Norbert Chmel
Assistant of stage director: Sylvie Gabor
Hungarian translation: Dóra Somogyi
Director: Johannes Erath
Conductor: Gergely Vajda
Libretto: Albert Ostermaier

It would appear that the opera genre is experiencing a new golden age: each year, the musical dramas of Péter Eötvös play to packed houses in Europe, with his first opera, Three Sisters, having already surpassed 140 performances. The composer and conductor’s latest opera is to be premièred in October 2013, and will be presented to a Hungarian audience some three months later. The work is based on an adaptation of the drama by the young German playwright Albert Ostermaier. In the original story, on which Eötvös based his opera, The Devil’s Tragedy (premièred in 2010), Lucifer is the main protagonist. In Paradise Reloaded, however, he puts the spotlight on Lilith, examining the hypothetical question of what might have happened if our Bible-based culture regarded Adam’s first wife Lilith, not Eve, as the original mother of mankind.
The opera begins with Lilith being expelled from Paradise and being forced to live in the wilderness as a demon mother. She returns to bear a child to Adam, who frees her from her demonic existence. However, Adam’s second wife Eve stands in the way of Lilith achieving her goal, and it is this conflict between the two women that runs through the piece. The legend has it that Lilith was created by God in the same way as Adam, as an equal, while Eve was created from Adam’s rib. Lilith represents independent will, strength and conspiracy, while Eve stands for femininity, purity and self-sacrifice.
The structure of the opera is similar to that of Madách’s drama The Tragedy of Man: the human couple cast out from Paradise travel through the past, present and future with Lucifer as their guide. At the same time, events take shape according to the wishes of Lilith, who eventually attains her goal, although at the end of the story Adam still does not choose her as his partner. Here Adam’s choice is not between life and death, as in Madách’s play, but between two women with different outlooks on life; his choice will determine the fate of the generations to come. The end of the piece signifies a new beginning for all the characters – hence the Reloaded of the title – which might prove to be a new Paradise, but which will no longer be the same as the one they left.

Presented by: Palace of Arts

Lilith