Aktuell

KONTAKTE ’22 – Festival für Elektroakustische Musik und Klangkunst

Festival

Zum vierten Mal veranstaltet das Studio für Elektroakustische Musik der Akademie der Künste im September 2022 das Festival KONTAKTE. Mit Ur- und Wiederaufführungen bietet das Festival ein facettenreiches Spektrum aktueller künstlerischer Strömungen und Entwicklungen im Bereich der elektroakustischen Musik und Klangkunst. An fünf Tagen wird das gesamte Akademie-Gebäude am Hanseatenweg mit Konzerten, Performances, Klanginstallationen und Panels bespielt.

KONTAKTE ’22 beleuchtet grundlegende Fragestellungen elektroakustischer Musik, künstlerischer Produktion und Rezeption.

Das Festival setzt die fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Monat der zeitgenössischen Musik in Berlin fort und kooperiert verstärkt mit Künstler*innen der Freien Szene aus Berlin sowie dem deutschsprachigen und internationalen Raum, wie u. a. dem ensemble mosaik, Lange//Berweck//Lorenz, dem Trio Pony Says sowie dem Female Laptop Orchestra.

In diesem Jahr wird wieder eine Vielzahl neuer Produktionen unterstützt, die im Studio für Elektroakustische Musik entstanden sind und auf dem Festival präsentiert werden.

Erneut konnten Kooperationen u. a. mit dem Institut für Neue Musik KLANGZEITORT, der Universität der Künste (UdK), der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin (HfM), der Technischen Universität Berlin (TU) und mit der Deutschen Gesellschaft für Elektroakustische Musik (DEGEM) gewonnen werden.

Gefördert wird das Festival durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa des Landes Berlin.

Programm
Freitag, 16.9.2022

Konzert
20 – 22 Uhr
Akademie der Künste
Hanseatenweg 10
10557 Berlin

ensemble mosaik und Anna Hauf, Uraufführung von Clemens Gadenstätter

ES und AnderES: Konzertinstallation (2022) Uraufführung
Clemens Gadenstätter: Komposition
Lisa Spalt: Text & Video
Anna Hauf: Sopran
ensemble mosaik
Leitung: Enno Poppe

Gefördert von der Ernst von Siemens Musikstiftung und SKE austromechana

https://www.adk.de


25. September 2022 / 20:00
der/gelbe/klang
Portraitkonzert – Pierluigi Billone

schwere reiter musik

Pierluigi Billone (*1960) gehört heute zu den großen Individualisten in der zeitgenössischen Musik. „Seine radikale Gangart hat ihn dahin geführt, unerhörte Klangwelten zu erforschen und eigene instrumentale und vokale Techniken zu entwickeln“, schrieb der Schweizer Musikjournalist und Publizist Philippe Albéra. Für Pierluigi Billone ist Komponieren immer ein Vordringen in fremdes Terrain, er spricht von einer „Mensch-Ding-Klang-Beziehung, die an einem Nullpunkt beginnen kann“, einem Punkt, wo alles erworbene Wissen über Klangfarben, Tonhöhen, Gesangs- oder Instrumentaltechnik zunächst außen vor bleibt.
In München wird Billones Musik bisher wenig gespielt – der/gelbe/klang widmet dem exzentrischen Italiener nun ein Portraitkonzert.

Pierluigi Billone

  • geboren 1960 in Italien, lebt in Wien
  • Studium bei Salvatore Sciarrino und Helmut Lachenmann
  • Seine Musik wird von den wichtigsten Interpreten und Ensembles gespielt, bei Festivals wie Wien Modern, Festival d’Automne Paris, Donaueschinger Musiktage, Wittener Tage für neue Kammermusik, Eclat (Stuttgart), Ultraschall (Berlin) und weiteren Festivals in Europa, Australien und den USA
  • zahlreiche Preise, darunter Komponistenpreis der Ernst-von-Siemens-Musikstiftung, Kompositionspreis der Stadt Stuttgart, Busoni-Kompositionspreis der Akademie der Künste Berlin, Ernst-Krenek-Preis der Stadt Wien
  • Lehrtätigkeit u.a. in Graz, Frankfurt und Barcelona sowie als Gastdozent an der IEMA (Internationale Ensemble Modern Akademie), Harvard University, Columbia University u.v.m.

Programm:

Δίκη Wall (2012) für Schlagzeug und 6 Instrumente
Kosmoi. Fragmente (2008) für Stimme und 7 Instrumente
Quattro Alberi (2011) für Stimme, Fagott, Akkordeon und Schlagzeug
Ebe und Anders (2014) für 7 Instrumente

Anna Clare Hauf (Mezzosopran), Mathias Lachenmayr (Schlagzeug), der/gelbe/klang, Dirigent: Armando Merino
www.schwerereiter.de/

Normalpreis 1: 17 € / erm. 10 €

Eine Initiative von Tanztendenz München e.V., PATHOS München e.V. und scope – Spielraum für aktuelle Musik im Kreativquartier. Gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München.


Erich Kästner
DIE KONFERENZ DER TIERE

Ein Singspiel
Mit dem Ensemble „zum fidelen Bock“ (Anna C. Hauf, Markus Kraler und Nicki Tunkowitsch)

Termine:
Premiere: So 2.10. 19:00
Mo 3.10., Di 4.10., Mi 5.10., Do 6.10., Fr 7.10. und Mo 10.10. 19h

„Wir werden die Welt schon in Ordnung bringen! Wir sind ja schließlich keine Menschen!“
Aus Wut über den Zustand der Welt schrieb Kästner 1949 eines seiner berühmtesten Bücher. DIE KONFERENZ DER TIERE ist ein leidenschaftlicher Appell für die Rechte der Kinder, gegen Krieg und Gewalt, gegen Dummheit und Ignoranz.

Schauspiel: Thomas Frank
Team: Katarina Csanyiova, Walter Kukla, Stefanie Elias
Bühne, Figuren: Roman Spiess, Helmut Pokornig
Songtexte, Figurinen: Gundi Feyrer
Dramaturgie: Alexandra Millner
Video: Barbara Schärf, Gabriel Tempea
Leitung: Julia Reichert

Karten: 27.-
Für Heranwachsende bis 14 Jahren: 15.-
Für Studierende: 17.-

www.kabinetttheater.at/


PINOCCHIO

Kinderoper von Christof Dienz nach dem gleichnamigen Klassiker von Carlo Goldoni. Kompositionsauftrag | Premiere | Uraufführung (2022)

Premiere/Uraufführung: 12. Oktober 2022, 18:00 Uhr.
Weitere Vorstellungen: 15. und 16. Oktober 2021, 16:00 Uhr.
Aufführungsort: MuTh-Konzertsaal der Wiener Sängerknaben.

Musik: Christof Dienz | Libretto: Gerhard Dienstbier | Inszenierung: Jevgenij Sitochin | Bühnenbild: Harald Thor | Kostüme: Isis Flatz | 4-5 SängerInnen | Kinderchor | 4-5 Instrumente

Pinocchio: Antonine Vernotte | Elisabeth Sergeeva | Gepetto: Paolo Rumetz | Grille: Adèle Clermont | Ekaterina Spivakovskaia | Theaterdirektorin/ Wirtin: Anna Clare Hauf | Ein Räuber/ Ein Betrüger/ Der grüne Fischer: Günther Strahlegger | Kinder: Cindy´s Singers (Chorleitung: Theresa Hemedinger) | Violine: Sophie Schafleitner  |
(Bass-)Klarinette: Walter Seebacher  | Akkordeon: Krassimir Sterev  | Schlagwerk: Alex Lipowski

Pinocchio ist ein Zappelphilipp, ein Hans Guck in die Luft. Er ist laut, aufgedreht, springt herum, stört und unterbricht andere Kinder. Er redet ständig und hört nicht zu. Eigentlich nervt er alle und gerät dabei immer wieder in Gefahr. Zugleich ist er offen, kontaktfreudig, kreativ und kann sich leicht für eine Sache begeistern. Warum streunt er durch die Welt und kehrt nicht zu Gepetto zurück? Einfach aus Lust und Laune? Wehrt er sich gegen etwas? Ist er einfach ein hyperaktives Kind? Hat es etwas mit beginnender Pubertät zu tun? Zuletzt ist er es, der seinen Vater rettet und in diesem Moment reift und Verantwortung übernimmt.

www.taschenoper.at/